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Atlantikküste Marokko

Arabisches Märchenhotel an der Atlantikküste 

 

Marokko
Im Mazagan Beach Resort, eine Autostunde von El Jadida im Nordwesten Marokkos entfernt, fühlt sich der Besucher in eine ganz andere Welt versetzt. Das im Jahre 2009 eröffnete Fünf-Sterne-Haus im modernen marokkanischen Stil steht allein 
auf weiter Flur an einem der schönsten Plätze des Landes.

 Im Frühjahr ist die Vegetation erfrischend grün. Der erste Eindruck wird von der mit Palmen gesäumten Allee geprägt. Um das Wohl der bis zu 800 Hotelgäste kümmern sich tausend Mitarbeiter. Die 500 Zimmer haben Blick auf das Meer, die Lagune, den Golfplatz oder die Gärten. Die eine Hälfte der Gäste sind Marokaner, die andere Europäer - Franzosen, Briten und Deutsche.Marokko 

 In den acht Feinschmeckerrestaurants werden mediterrane und internationale Spezialitäten angeboten. Der französische Chefkoch Michael Buard, dem in seiner Küche knapp 200 Köche und Hilfskräfte zur Verfügung stehen, kann aus dem Vollen schöpfen. Der Fisch ist aus dem Atlantik, dazu gibt es eine Vielfalt an Gemüse aus der Region und schmackhaftes Fleisch, geliefert von heimischen Bauern. Auch Marokkos Weine schmeicheln der Kehle. Das Restaurant Sel de mer ist der Gourmettempel für Fisch-Fans. Im typisch marokkanischen Morjana kommt das schmackhafte Hauptgericht Tajine (Hühnchen) auf den Tisch. Zum Abschluss einer Mahlzeit wird Thé à la menthe, das Nationalgetränk aus Minze und Grünem Tee, getrunken. 


Das Resort beherbergt das größte Spielcasino in Nordafrika und einen Nachtclub mit Live-Musik. Vor beiden Räumlichkeiten stehen die Einheimischen am Abend Schlange, um eingelassen zu werden. Bei der Einrichtung der Diskothek “le Sanctuary” wirkte Raymond Visan, der Gründer der berühmten Buddha Bar in Paris, zusammen mit dem New Yorker Architekten Jeffrey Beers mit. 


Das Resort ist sehr kinderfreundlich. So stehen Kinder- und Babyräume zur Verfügung, in denen Fachkräfte die Kids betreuen und ihnen ein Programm anbieten. Die Jugendlichen haben ihren eigenen Treff. 


Das moderne Spa hat das orientalische Hammam abgelöst, das eine lange Tradition hat. Auf der “Schönheitsfarm” gibt es auch eine ganze Liste diverser Massagen. An den Geräten im Fitnessraum kann man überflüssige Pfunde los werden. Ein Höhepunkt für Golfer ist der 18-Loch-Platz - das Werk des internationalen Golfspielers Gary Player - vor der Haustür. Und wer dann noch nicht genug hat, kann am sieben Kilometer langen Sandstrand entlang wandern.Marokko 

 Sämtliche Düfte des Orients hüllen den Besucher des Basars ein: süßliche Gewürze, feuchtes Leder und Minze. In den Straßen von El Jadida geht es noch urtümlich zu, aber ohne lautstarke Umtriebe, wie man sie in den nordafrikanischen Ländern gewohnt ist. Zwischen den Fisch-, Fleisch-, Obst- und Gemüseständen sind immer wieder Garküchen, deren Gerüche in die Nase steigen. Den wenigen Touristen haben es vor allem Gewürze wie Kukuma, Nelken und Safran sowie Küchenkräuter angetan, die preiswert erstanden werden können.Marokko 

 Die Altstadt von El Jadida, einstmals Drehort des Films “Othello” mit Orson Welles, umschließt ein Festungswall. Die Stadt war auf allen Seiten von Wasser umgeben. Die Zisterne - ein unterirdischer Wasserspeicher mit spätgotischen Kreuzrippengewölbe, der 1541 von den Portugiesen angelegt wurde - ist vollständig erhalten und heute Weltkulturerbe der Unesco.Marokko

 Über die Dächer der Altstadt erhebt sich der weiße Giebel der restaurierten Synagoge. Moslems, Christen und Juden leben hier friedlich zusammen. Vom “Bellevue”, dem besten Fischrestaurant der Stadt, blickt man während des Essens direkt auf den Atlantik. 


In Casablanca herrscht lebhaftes Treiben auf dem Großmarkt. Orangen werden von voll beladenen Lastwagen verkauft. In Läden und Ständen gibt es Bananenstauden, Erdbeeren, Himbeeren, Mangos, Melonen, Avocados, Artischocken, Brokkoli und Zwiebeln - in Kisten oder schälchenweise. Händler und Kunden feilschen gestikulierend um die Preise.Marokko 

 Casablanca, Industriezentrum und Wirtschaftsmetropole und mit sieben Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Nordafrikas, hat eine hervorragende Gastronomie. Im Restaurant La Sqala biegt sich fast der Tisch unter der Vielzahl an Vorspeisen. Zum Mittagessen werden Gelbe Rüben, Gurken, Oktopus, Oliven, Sardinen und scharfe Saucen gereicht. Den Hauptgang Hähnchen beschließen Tee und süße Stückchen als Dessert.Marokko

 “Rick’s Café” dagegen ist nur eine Illusion. Eine ehemalige US-Diplomatin hat es fast authentisch eingerichtet. Dert legendäre Film “Casablanca” mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergman wurde 1942 in Hollywood gedreht. 


Mit der riesigen Moschee hat sich König Hassan II. (1929-1999) ein Denkmal gesetzt. Seit 1993 können in dem grandiosen Bauwerk im neomaurischen Stil 25 000 Gläubige gemeinsam beten. Mit dem 210 Meter hohen Minarett ist die Moschee das höchste Sakralbauwerk der Welt.Marokko 

 Zwei Fahrstunden sind es von El Jadida der Küste entlang in Richtung Süden nach Qualidia, dem Zentrum der Austernzucht. Die Tiere werden in einem Gebäude in mit Meerwasser gefüllten Becken aufgezogen und anschließend auf den Austernbänken in der Lagune ausgesetzt. Eine Auster braucht etwa eineinhalb Jahre, bis sie ausgewachsen ist. Zur regelmäßigen Ernte steigen die Arbeiter ins Wasser, das ihnen gerade bis zur Hüfte reicht. Im Restaurant “Ostrea II” am Ufer schmecken die frischen Austern ebenso wie anderes Meeresgetier - Krabben, Seeigel und gebratener Fisch - besonders gut. 

 

Norbert Krauss

 

Marokko

 

Infos:


Weitere Informationen:

Fremdenverkehrsverband Tourisme Marocain, Graf Adolf Strasse 59, 40210 Düsseldorf, Tel. 0211/37 05 51, Fax 0211/37 40 48, www.visitmorocco.com 

Anreise:

Mit dem Flugzeug von diversen deutschen Flughäfen nach Casablanca, anschließend Transfer zum Hotel. 

Einreise:

Der Reisepass muss noch mindestens sechs Monate gültig sein. 

Unterkunft: Mazagan Beach Resort in El Jadida, Doppelzimmer sieben Tage mit Frühstück ab 1037 Euro inklusive Flug und Transfer, www.mazaganbeachresort.com  

Reiseveranstalter:

Das Mazagan Beach Resort ist in den Katalogen aller großen Reiseveranstalter vertreten. 

Zeitunterschied:

Eine Stunde, im Sommer zwei Stunden.

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