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Dolomiten

Dolomiti Superski

Ein sportlich, kultiger Rückblick auf eine nicht ganz einfache Skisaison

DolomitenFrau Holle hat es in der Wintersaison 2015/2016 nicht gut gemeint mit den Skifahrern und Snowboardern. Und das im gesamten Alpenraum. Eitel Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen trieben so manchem Liftbesitzer und Hotelier die Schweißperlen auf die Stirn.

 Ob auf der Alpennord- oder Südseite, überall das gleiche Bild. Grüne Skipisten, verwaiste Schneekanonen, und das wenige Tage vor Eröffnung der Skisaison. Überall wartete man auf ein Kältefenster, um endlich mit der Beschneiung der Pisten beginnen zu können. Und tatsächlich, ab dem 21. November war es dann so weit. Ein Temperatursturz gab den DolomitenStartschuss für die flächenmäßige Beschneiung im Gebiet von Dolomiti Superski. Mehr als 4700 Schneekanonen bliesen aus allen Rohren, und das über 50 Stunden am Stück. 324 Pistenraupen arbeiteten Tag und Nacht und leisteten ganze Arbeit. Pünktlich am 13. Dezember konnte die Sellaronda eröffnet werden und war in beiden Richtungen befahrbar. Eine Meisterleistung von Mensch und Maschine.

Die Sellaronda, oder auch der schönste Kreisverkehr Italiens, ist eine einzigartige Skirunde inmitten atemberaubender Landschaft. Felsige Bergspitzen, dichte Wälder und tiefe Täler bieten spektakuläre Panoramen. Sie erstreckt sich zwischen Auf- und Abstiegsanlagen auf gut 40 Kilometer und ist von jedem durchschnittlichen Skifahrer gut zu meistern. Durch ihren Bekanntheitsgrad kann es jedoch vorkommen, dass sich bevorzugt am Wochenende und zur Ferienzeit Unmengen von Skienthusiasten auf den Pisten tummeln. Und da hört der Spaß dann für viele auf.

DolomitenDie Alternative heißt dann: "Willkommen in den Seitentälern". Hier ist auch zu Stoßzeiten die Welt noch in Ordnung, die Hütten sind nicht überlaufen und das Weißbier nicht überteuert.

Von Moena sind es gerade mal vier Kilometer bis zur Kabinenbahn "Lusia – Valbona – Le Cune". Man schwebt 1000 Höhenmeter nach oben und bekommt ein modernes Wintermärchen präsentiert. Hier gibt es Spaß und Entspannung pur auf 25 Pistenkilometern mit 8 Aufstiegshilfen. Ein Skigebiet wo der Wintersport Erlebnis bedeutet! Sanfte Abfahrten umgeben vom Panorama der Dolomiten, führen den Skifahrer bis hinunter ins Tal zu den kleinen, traditionsreichen, historischen Bergdörfern.

Der San-Pellegrino-Pass (1.918 m) bildet einen weiten Übergang in den Alpen auf halber Strecke zwischen Moena und Falcade, ein wahres Wintersportparadies für alle Aktivitäten im Schnee. Ein Skigebiet, in dem dank moderner Herbergen und bequemer Parkplätze mit direktem Zugang zu den Liften alles leicht zu erreichen ist. Die sonnenüberfluteten Pisten sind für alle Leistungsstufen geeignet, vom Anfänger bis zum Experten. Und wer mit der Gondel den 2500 Meter hohen Col Margherita erklimmt, der kann sich nicht satt sehen an der grandiosen Aussicht auf Marmolada, Civetta, die Monzoni-Gruppe und den Focobon.

DolomitenInmitten der paradiesischen Stille des Naturparks Paneveggio – Pale di San Martino verbirgt sich wie ein kostbarer Edelstein ein Naturparadies aus Wäldern, Bergseen und Dolomitengipfeln: das Skigebiet von San Martino die Castrozza. Ein Paradies, das je nach Tageszeit in immer neuen, wechselnden Farbtönen aufleuchtet. Diese Naturkulisse ist einzigartig und macht das Skigebiet zu einer wahren Perle des Trentins.

Auf 1450 Metern liegt der gleichnamige Ort, eines der bekanntesten Ferienziele in den Dolomiten. Das Dorf hat eine lange touristische Tradition, die auf Mitte des 19. Jh. zurückgeht. Diese begann mit der Ankunft der ersten Bergsteiger aus England und Deutschland, die an den imposanten Cimon della Pala, Vezzana, Rosetta und Sass Maor ein Wintersportparadies erkannten.

DolomitenDas Skigebiet von San Martino di Castrozza – Passo Rolle spielt eine einzigartige Rolle in den Dolomiten. Es ist der südliche Ausläufer des Dolomiten-Superski-Karussells und hier gibt es unzählige Tage mit strahlendem Sonnenschein. Wer mit der Gondel die Alpe Tognola erklommen hat, auf den warten Sessellifte, die noch aus den 60er Jahren zu stammen scheinen. Das bereitet dem Skivergnügen jedoch keinen Abbruch, zumal die Gebirgsarchitektur mit ihren majestätischen Gipfeln unvergleichliche Szenarien bietet.

Die Pisten haben eine Gesamtlänge von über 60 Kilometern und bieten alle Schwierigkeitsgrade. Als besondere Herausforderung gilt die "Diretissima", Sie ist neben der "Tognola Uno" die bekannteste schwarze Piste des Gebietes.

DolomitenIn gemütlichen Hütten sollte man auf jeden Fall die Köstlichkeiten der lokalen Küche probieren. Wie zum Beispiel den typischen Tosella. Der Weichkäse wird gegrillt, paniert und gebacken oder auch im Ofen gratiniert. Aber auch die lokalen Knödel (Canederli), die Gnocchi und Gerstelsuppe lassen die Feinschmeckerherzen höher schlagen.

Was wären all die wunderschönen Skigebiete ohne Schneekanonen. Nur so war in diesem Winter Skifahren überhaupt möglich und das auf Pisten, die ihresgleichen suchen. Optimale Präparierung garantiert ungetrübtes Skivergnügen.

Roland Jung

 

Weitere Informationen:

www.dolomitisuperski.com

www.visittrentino.it

 

APT Val di Fassa

www.fassa.com

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APT San Martino di Castrozza

www.sanmartino.com

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Tel. +39 0439 768867

 

Skiarea Alpe Lusia/Passo San Pellegrino

www.passosanpellegrino.it

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www.skiareaalpelusia.it

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