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Brunos Kochbuch

Martin Walker: Brunos Kochbuch

Martin Walker: Brunos Kochbuch

Wenn ein Kriminalkommissar kocht, kann es sich nur um einen Roman handeln. Denn dass ein Fahnder in der Realität aktiv am Herd steht, dürfte nur in den seltensten Fällen vorkommen.

 Martin Walker, der seiner Krimi-Hauptfigur das Kochen „beigebracht“ hat, hat die Rezepte aus seinen Romanen jetzt in „Brunos Kochbuch” zusammengefasst. Übersichtlich, verständlich und jederzeit nachkochbar. Bruno, Chef de police, wird seinem Ruf als Feinschmecker gerecht. Manche Gerichte sind typisch für das Périgord, beispielsweise der Rindfleischschmortopf. Bruno liebt Wein, vor allem den süßen, weißen Monbazillac und die Roten von Bergerac. Die Weine werden entweder in Speisen verarbeitet oder dazu getrunken. Der Chef de police steuert zahlreiche Tipps bei, die beim Nachkochen helfen. Gespickt werden die Rezepte – hundert an der Zahl – mit Geschichten aus dem Périgord; denn dort ermittelt der Kripobeamte mit Hang zum Braten und Bruzzeln erfolgreich. Menüvorschläge und eine kurze Produktkunde sind ebenfalls enthalten. Die Texte sind unterhaltsam, und so werden die Leser, die die Krimis mit großer Begeisterung verschlingen, auch an „Brunos Kochbuch” ihre wahre Freude haben – und vielleicht sich auch von dem einen oder anderen Rezept inspirieren lassen. Das Inhaltsverzeichnis ist überdies so angelegt, dass viele Rezepte unter verschiedenen Schlagworten aufgeführt werden. Stimmungsvolle Bilder illustrieren den Band und machen zusätzlich Appetit.

Martin Walker: Brunos Kochbuch. Diogenes Verlag, Zürich. 160 Seiten, 28,90 Euro.

Norbert Krauss

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